Studienergebnisse zur Wirksamkeit der Methode

 

Bioenergetische Meditation

nach Viktor Philippi

Den alternativen Heilmethoden wird oft vorgeworfen, dass sie ihre Wirksamkeit nicht mit wissenschaftlichen Studien belegen können oder wollen. Auf die Bioenergetische Meditation nach Viktor Philippi trifft dieser Vorwurf nicht zu.

 

Der Nachweis der Wirksamkeit der Biomeditation ist eine der zentralen Aufgabe der Forschungs- und Lehrakademie für bioenergetik und Bioinformatik, die 1996 von Viktor Philippi gegründet wurde. Seit 2009 werden im Auftrag der Akademie zweimal jährlich ärztlich betreute Probandenstudien zu verschiedenen Beschwerdebildern durchgeführt, bei denen die Probanden bis zu 10 Biomeditationen bekommen.

 

Eine der beiden jährlich stattfindenden Studien wird an mehreren Orten in Deutschland, der Schweiz, Italien und Österreich durchgeführt. Auf der Internetseite www.probandenstudie.de finden sie das jeweils aktuelle Studienthema sowie alle Anmeldeunterlagen.

 

 

 

Die hier vorgestellte, erste Auswertung dokumentiert die Daten von 67 Teilnehmern, die im Zeitraum von Mai 2006 bis Juni 2008 erfasst wurden. Die Teilnehmer waren zwischen neun und 91 Jahre alt und Klienten von zehn praktizierenden Bioenergetikern Extrasens ("Biosens").

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Von 223 Beschwerdethemen aus den vier größten Beschwerdegruppen verbesserten sich 219 Beschwerden, 64 blieben und nur fünf verschlechterten sich.

 

Die zugrunde liegende Methodik nennt sich Goal Attainment Scaling (GAS) und wurde von den Forschern Kiresuk und Sherman 1968 entwickelt. Das GAS-Verfahren liefert valide, also gültige Einzelfälle. Es ist eine anerkannte Methode, die z.B. von der Deutschen Rentenversicherung häufig eingesetzt wird, um erfolge von Heilmaßnahmen zu ermitteln.

 

Mit Hilfe eines GAS geschulten Biosens konnte jeder Proband seine Beschwerdethemen und seine Ziele selbst definieren sowie jedem Thema eine Wichtigkeit von eins bis drei zuordnen. So entstanden individuelle Erhebungsbögen, mit deren Hilfe die Intensität der Beschwerden vor der ersten sowie nach der letzten Sitzung beim Biosens erfasst werden konnte. Pro Proband wurden maximal fünf Beschwerdethemen mit je fünf Intensitätsstufen von minus zwei bis plus zwei über einen längeren Zeitraum beobachtet.

Die 67 Teilnehmer nahmen Sitzungen in Anspruch in Zeiträumen von einer Woche bis hin zu 21 Monaten, und zwar je nach Teilnehmer von nur einer einzigen bis hin zu 81 Sitzungen. Der Schnitt liegt bei 15,5 Sitzungen bzw. 26 Wochen, und der häufigste Wert pro Proband beträgt zehn Sitzungen bei einer Sitzung pro Woche.

Die Probanden gaben zusammen 177 Diagnosen an. Insgsamt wurden 288 Beschwerdethemen erfasst. 223 von ihnen lassen sich in vier großen Gruppen zusammenfassen (siehe Tabelle). Je nach Thema verbesserten sich die Beschwerden in 48 bis 84 Prozent der Fälle. Im Schnitt verbesserten sich 76 Prozent aller Beschwerden.

 

Das GAS- Verfahren erlaubt es, den so genannten T-Wert zu bestimmen. Er ist ein Maß für das Gesamtbefinden, gemittelt über alle Themen und Probanden. Übertragen auf das Beispiel Schule, würde es dem Zeugnisdurchschnitt einer Klasse entsprechen. Der T-Wert in dieser Studie ist von 32,3 auf 55,9 gestiegen. In Schulnoten entspreche das in etwa einer Steigerung um knapp zwei Notenwerte von einer Fünf auf eine gute Vier.

 

Die statistische Irrtumswahrscheinlichkeit, also die Wahrscheinlichkeit dafür, dass diese guten Ergebnisse nur durch Zufall entstanden sind, liegt bei 0,01 Prozent. Sie ist damit 100-mal geringer, als es in Studien gefordert wird, die zur Zulassung von Arzneimitteln führen. Dort wird ein Wert von unter einem Prozent angestrebt.

Das überaus positive Studienergebnis ist ein Ansporn für die weitere Forschungsarbeit.

 

 

 

Gesamt

schlechter

gleich

besser

Besserungs-rate

Beschwerden bei psychischen Erkrankungen u. Verhaltens-störungen

99

0

16

83

84%

Schmerz-beschwerden

70

0

13

57

81%

Beschwerden bei Neubildungen

25

4

4

17

68%

Haupt-beschwerden

6

2

1

3

50%

Neben-beschwerden

19

2

3

14

74%

Medikamente-gaben

29

0

15

14

48%